Pflege steht auf

Jetzt reichts!!!

Es reicht!
Die Pflege steht auf 



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  • Die Politik hat die letzten Jahre von Reform zu Reform das System Pflege in Deutschland an die Wand gefahren.
  • Das Papier wird besser gepflegt als der Mensch.
  • Die Ausgaben in der ambulanten medizinischen Pflege lagen 2012 bei 2.1%.
  • Die Verwaltungskosten der Krankenkassen liegen bei 5.2% (9.67 Milliarden €) deutlich höher als die Überschüsse von 3% (5.44 Millarden €)
  • Es können tausende von Pflegefachkraftstellen nicht mehr besetzt werden.
  • Das Jahr der Pflege  2011 war ein Flopp, nichts als reaktive Flickarbeit
  • Den Arbeitgebern steht das Wasser bis zum Hals
  • Minimalversorgung im Sekundentakt
  • Deutschland ist Schlusslicht im internationalen Vergleich Pflegekraft-Patienten-Relation (siehe OECD)
  • Viele Pflegefachkräfte arbeiten nicht mehr in ihrem Beruf
  • 20 -30 % aller Gesundheits- und Krankenpflegeschüler wollen nach Abschluss ihrer Ausbildung gar nicht oder nur maximal 5 Jahre in der Pflege arbeiten (2011 Uni Greifswald)
  • Kostenträger verhindern und verkomplizieren durch aufwändige Antragsverfahren gesetzliche Leistungen

Pflege muss endlich ein stabiles politisches Fundament bekommen, sonst bricht unter dem Druck des demografischen Wandels alles zusammen.


"Pflege steht" auf wehrt sich jetzt massiv gegen diese Missstände und zeigt Verantwortung!

Durch zahlreiche Kampagnen und Informationsveranstaltungen haben wir der Politik deutlich gemacht, dass sich die Rahmenbedingungen in der Pflege dringend ändern müssen.

 

 

 

... für eine qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung!

 

Die Realität in Deutschland sieht anders aus:

  • Der Fachkräftemangel ist längst in deutschen Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen angekommen.
  • Wir fordern eine radikale Entbürokratisierung in der Pflege und mehr Zeit für den Mensch.
  • Tausende Pflegestellen können bereits jetzt nicht mehr besetzt werden.
  • Pflege als größte Berufsgruppe im Gesundheitswesen hat bis heute kein Mitbestimmungsrecht. Was für Ärzte eine Selbstverständlichkeit ist, fehlt für die Pflege immer noch: eine Pflegekammer.
  • Wir wollen, dass die Ausbildung und die beruflichen Aufstiegschancen verbessert und attraktiver werden.
  • Viele Fachkräfte verlassen den Pflegebereich wegen schlechter Arbeitsbedingungen und Bezahlung.
  • Die UN urteilt über Deutschland: „Mit tiefer Besorgnis nehmen wir zur Kenntnis, dass es in einem der reichsten Länder der Welt mit der Pflege nicht zum Besten steht.“
  • Was bleibt ist Minimalversorgung im Sekundentakt.
  • Personalschlüssel und Arbeitsbedingungen müssen den realen Pflegeaufwand abbilden.
  • Kostenträger blockieren und verhindern durch aufwendige Antragsverfahren gesetzliche Leistungen.
  • Überflüssige Qualitätsprüfungen müssen abgeschafft werden.

Unsere Forderungen:

Professionelle Pflege ist kein Ehrenamt!

Personalschlüssel und Arbeitsbedingungen müssen den realen Pflegeaufwand abbilden

Mehr Geld für die Pflege!

Politik und Kostenträger müssen erbrachte Pflegeleistungen auch gerecht entlohnen

Papier darf nicht besser gepfleget werden als der Mensch!

Wir fordern einen radikalen Bürokratieabbau,damit die Pflegekräfte sich auf ihre Kernaufgabe konzentrieren können.

Gute Pflege darf nicht vom Geldbeutel abhängen!

Wir brauchen eine solide Finanzierung der Pflegeversicherung damit auch arme Menschen im Alter und im Krankheitsfall menschenwürdig gepflegt werden können.